Grundlagen Gemeinwesenarbeit

In der professionellen Sozialarbeit gibt es unterschiedliche Aufgabenfelder, Methoden und Arbeitsprinzipien. Die Gemeinwesenarbeit (GWA) ist eines der anerkannten Arbeitsprinzipien und zeichnet sich durch Folgendes aus:


-    Soziale Probleme werden nicht nur auf der persönlichen Ebene bearbeitet. Denn Probleme betreffen häufig nicht nur eine einzelne Person, sondern eine Familie oder eine Gruppe (z.B. Kinder, SeniorInnen, Jugendliche, Frauen, Männer, Alleinerziehende, MigrantInnen) eine Nachbarschaft, ein Quartier oder einen ganzen Stadtteil.


-    Das bedeutet, die Gemeinwesenarbeit bearbeitet Problemlagen in vielen Lebensbereichen, auf verschiedenen Ebenen (Wohnen, Bildung, Kultur, Gesundheit, Arbeit, Freizeit, gesellschaftliche Teilhabe) und sie arbeitet dabei mit den Menschen im Stadtteil und mit vielen verschiedenen Akteuren zusammen. Sie nutzt vorhandene Netzwerke oder knüpft neue und pflegt sie.


-    Die Menschen im Stadtteil haben zum Teil gemeinsame, zum Teil aber auch unterschiedliche Bedürfnisse und Interessen. Sie kennen sich in ihrem Stadtteil in der Regel gut aus und wissen was verändert und verbessert werden soll. Dieses Wissen bindet die Gemeinwesenarbeit aktiv ein.


-    Die Gemeinwesenarbeit kümmert sich um aktive Beteiligung der Menschen im Stadtteil. Sie unterstützt nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ und stärkt vorhandene Ressourcen. Sie vermittelt Kontakte und Wissen und fördert die Eigeninitiative. Sie arbeitet dabei prozessorientiert, damit sich viele, je nach ihren Möglichkeiten, beteiligen können.


-    Viele unterschiedliche Menschen und verschiedene Akteure machen ein Gemeinwesen lebendig. Die Gemeinwesenarbeit fördert die Teilhabe und positive Identifikation mit dem Stadtteil, dem Quartier und der Nachbarschaft.

 

 

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Wenn Sie sich weitergehend über Gemeinwesenarbeit oder Community organizing informieren möchten können wir Ihnen die folgende Internetseite weiterempfehlen:
www.stadtteilarbeit.de